Einladung ins Bundesumweltministerium Berlin im März 2016

 

Anfang März wurde realisiert, was im Sommer 2015 angedacht war. Eine Gruppe unserer Sänger wurde von Bundesumweltministerin Frau Dr. Barbara Hendricks zu einem informativen Kurztrip in die Bundeshauptstadt Berlin eingeladen.

Mitte März machten sich dann 9 Sänger mit der Deutschen Bahn von Weeze aus auf den Weg nach Berlin. Insgesamt nahmen ca. 50 Personen aus dem Kreis Kleve die Einladung der Bundesministerin wahr. Kosten für Unterbringung und Mahlzeiten sowie Führungen wurden durch das Presse- und Informationsamt der Bundes­regierung übernommen.

Die eigentliche Informationsreise begann am folgenden Tag mit einer Stadtrund­fahrt durch die Bundeshauptstadt. Ein Besuch des Deutschen Bundestages im Reichstagsgebäude schloss sich an. Leider war uns der Besuch einer Plenarsitzung nicht möglich. Ein ausführlicher und informativer Vortrag über die Geschichte und Eigenheiten des Hauses entschädigte aber für die entgangene Plenarsitzung in vollem Umfang. Am Nachmittag fand eine Führung durch die Gedenkstätte Berlin-Hohenschönhausen – das ist die ehemalige zentrale Untersuchungshaftanstalt der Stasi – unter Leitung eines Zeitzeugen, der selbst 4 Jahre in dieser Haftanstalt verbracht hatte, statt. Er hat uns in bewegenden Worten einen Eindruck über die Geschehnisse in der Haftanstalt vermitteln können.

Der zweite Tag begann im Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Bau- und Reaktorsicherheit. Frau Dr. Hendricks hatte zu einem Informationsgespräch über die Aufgaben ihres Hauses eingeladen. Die sich anschließende Diskussion und die Beantwortung unserer Fragen leitete sie persönlich.

Nach dem Besuch des Ministeriums schloss sich nahtlos eine Führung durch die  SPD-Parteizentrale im Willy-Brandt-Haus an.

Am Nachmittag besuchten wir die Gedenkstätte des Deutschen Widerstandes, die sog. Stauffenberg-Gedenkstätte in Berlin-Tiergarten. Sie erinnert nicht nur an den Widerstand gegen Hitler, sie macht nachdenklich und betroffen. Wir können nur hoffen, dass sich eine solche Zeit niemals wiederholt.

Die Abreise aus der Bundeshauptstadt am nächsten Tag gestaltete sich genauso problemlos wie die Anreise. Wir sind jetzt wieder in gewohnter Umgebung. Der Alltagstrott hat uns wieder. Wir werden aber sicher nicht mehr vergessen können, was wir gehört und gesehen haben.